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Marketing

Marketing zieht Kunden an. Marketing-Berufe vereinen Kommunikation, Kreativität und analytisches Denken – drei elementare Skills für den Arbeitsmarkt. Eine Karriere in diesem Bereich kann vielfältig aussehen, z. B. als Sales Manager (Vertrieb), Online Marketing Manager, Social Media Manager, Online Redakteur, Texter oder Content Creator.

Wir bieten zwei Richtungen zur Weiterbildung im Marketing an. In unserer Weiterbildung Marketing / Vertrieb liegt der Schwerpunkt auf den Grundlagen und Instrumenten, um erfolgreich kundenorientiert zu arbeiten – Kenntnisse, die heute in nahezu jedem Beruf zählen. In der Weiterbildung Online Marketing Spezialist/-in tauchen wir in die Welt von Suchmaschinenoptimierung (SEO), Content Marketing und Social Media ein, um das Beste aus Google und Co. herauszuholen.

Sie möchten lernen, die Sprache von Kunden zu sprechen? Wir bieten lebendige Kurse an, die den Schwerpunkt auf Wissen für die Praxis im Unternehmen legen. Wir beraten Sie gerne telefonisch dazu, wie Ihr Einstieg in die Weiterbildung klappt.


Mitarbeitern im Marketing und Vertrieb beim Verkaufsgespräch am Telefon mit einem Kunden

Smartphones als Beispiel für modernes Online Marketing, das die Herzen der Kunden gewinnt

 

Definition Marketing – alles dreht sich um den Kunden

Marketing steht für alle Tätigkeiten im Unternehmen, um Produkte und Dienstleistungen an Kunden zu vermarkten. Das klappt z. B. über Zielgruppenanalysen, Marktforschung, Preismanagement und die Kommunikation mit Kunden. Welches Produkt kann zu welchem Preis für welchen Kunden am effektivsten verkauft werden?

Wer Marketing betreibt, versucht in anderen Worten, Kunden zum Kauf eines Produktes zu überzeugen. Deshalb beginnt die Arbeit im Marketing bei der Frage: Wer ist mein Kunde überhaupt? Marketing ist von A bis Z kundenorientiert.

Aufgaben im Marketing

Klassisches Marketing und Online Marketing – viele Wege führen zum Kunden

Marketing kann in zwei Bereiche geteilt werden, die beide ihre Vorteile haben:

  1. Klassisches Marketing setzt zur Kommunikation mit Kunden z. B. TV, Radio, Printmedien oder Plakate ein. Die Werbung ist hier direkt und hat eine hohe Reichweite. Wer ein Plakat in einer viel frequentierten U-Bahn-Haltestelle aushängt, kann sehr viele Menschen aus unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen erreichen.

  2. Online Marketing nutzt dafür Content Marketing, Social Media, Suchmaschinenoptimierung, Newsletter etc., um Kunden anzulocken. Ein Vorteil von Online Marketing ist, dass Werbung durch Online-Tools viel stärker personalisiert und analysiert werden kann. Werbung, die auf die Zielgruppe zugeschnitten ist? Darauf möchte heute kein Unternehmen mehr verzichten.

Der Unterschied zwischen klassischem Marketing / Vertrieb und Online Marketing liegt also vor allem in den angewandten Medien und Methoden, um Kunden anzusprechen. Doch beide Seiten führen ins Ziel.

Die wichtigsten Online-Marketing-Bereiche erklärt

Wer sich das erste Mal mit Online Marketing beschäftigt, trifft schnell auf viele Fachbegriffe. Hier ist ein Überblick zu den wichtigsten Keywords im Online Marketing:

Überblick über die wichtigsten Bereiche im Online Marketing, wie Content Marketing, SEO, E-Mail-Marketing und mehr

 

Content Marketing

Content Marketing erstellt Inhalte, die Kunden einen konkreten Mehrwert geben. Mehrwert bringen Inhalte (Texte, Grafiken, Videos), die nützliche Informationen liefern, neues Wissen vermitteln oder einfach nur Unterhaltung bringen. Inhalte, die Nutzern besonders gefallen, werden mit einem guten Ranking in Google belohnt. Aufgabe des Content Marketings ist es deshalb herauszufinden, welche Kunden was in Google suchen und wie Inhalte auf Websites kundenorientiert gestaltet werden. Content Marketing verbindet so ziemlich alle Online-Marketing-Bereiche miteinander, denn überall zählen gute Inhalte.

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization oder SEO) beschreibt alle Maßnahmen, um in den Suchanfragen in Google ganz oben anzukommen. In Deutschland verlaufen rund 90 Prozent der Suchanfragen im Internet über Google, die weltweit größte Suchmaschine. Welcher Content interessiert Besucher? Wie muss eine Website programmiert sein? Wie bekomme ich andere Websites dazu, auf mich zu verlinken? SEO ist eng mit Content Marketing verknüpft, kann aber auch sehr technisch werden.

Suchmaschinenwerbung (SEA)

Wer Suchmaschinenwerbung (Search Engine Advertising oder SEA) einsetzt, kann sich obersten Ränge in Google ganz einfach kaufen. Das Internet bietet Unternehmen viele Möglichkeiten, kostenlos Werbung für sich zu machen. Das Problem: Es dauert Wochen, Monate und sogar Jahre bis man die Top-Rankings in Google erreicht. Mit bezahlter Online-Werbung kann man guten Inhalten einen schnellen Push geben. Neben den „Google Ads“ bieten auch alle Social-Media-Kanäle verschiedene Formen von bezahlten Werbeanzeigen an.

SEO + SEA = SEM: Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenwerbung ergeben gemeinsam das Suchmaschinenmarketing (Search Engine Marketing oder SEM).


Social Media Marketing (SMM)

Social Media Marketing setzt populäre Kanäle wie Instagram, Facebook, Pinterest oder TikTok ein, um Content zu streuen und mit der eigenen Zielgruppe einen Dialog aufzubauen. Die BVG-Kampagne „Weil wir dich lieben“ zeigt, welche positiven Auswirkungen Social Media auf das Image eines Unternehmens haben kann. Richtig eingesetzt kann Social Media Marketing die eigene Marke stärken, Kunden binden und Verkäufe anregen.

E-Mail-Marketing

Jeder von uns hat ein E-Mail-Postfach. Deshalb ist es klar, warum E-Mail-Marketing existiert. Ein Newsletter kann genutzt werden, um Kunden regelmäßig über neue Angebote zu informieren. Der Erfolg eines guten Mailings ist z. B. von einem ansprechenden und personalisierten Betreff abhängig, der die Öffnungsraten nach oben schießen lässt.

Affiliate Marketing

Wir alle kennen die Werbebanner am Rand einer Website. Mit Affiliate Marketing kann Unternehmen A auf der Website von Unternehmen B Werbung für sich selbst machen. Dafür erhält B eine Provision z. B. für jeden Klick auf die Werbung von A. Affiliate Marketing ist also in anderen Worten Partner-Marketing.

Mobile Marketing

In vielen Branchen übersteigt die Zahl der Nutzer von Mobilgeräten wie Smartphones und Tablets schon lange die Zahl der Nutzer von Desktop-PCs. Wer Content erstellt, muss also die mobile Version der Inhalte im Blick behalten. Google prüft, wie nutzerfreundlich die mobilen Inhalte einer Website sind, um die Relevanz der gesamten Website zu bewerten. Durch die hohe Priorität mobiler Designs spricht man seit vielen Jahren bereits schon vom Konzept „Mobile First“.

Recht

Es gibt viele Beispiele dafür, wie rechtssicheres Online Marketing Unternehmen Geld spart und das eigene Image sauber hält. Eine typische Falle: Bilder unterliegen dem Urheberrecht und dürfen nicht willkürlich aus dem Internet gezogen werden, um als eigener Content genutzt zu werden. Selbst bei bezahlten Bilderportalen gibt es vertragliche Details zu beachten, ob gekaufte Bilder mit oder ohne Angabe eines Urhebers genutzt werden dürfen. Oder: Wer Influencer auf Instagram bezahlt, um für das eigene Unternehmen zu werben, muss sicherstellen, dass die bezahlten Posts als #ad gekennzeichnet sind. Auch im Online Marketing gilt: Safety first!

Zählt in Zukunft nur noch Online Marketing?

Nerd sitzt vor ComputerNein, es gibt unzählige Beispiele, in denen heute der direkte Kundenkontakt über das Telefon oder in Person unersetzlich ist. Ein erfahrener Vertriebler weiß, wie er ein Kundengespräch leitet, wie wichtig es ist, dem Kunden zuzuhören und auch bei Beschwerden einen kühlen Kopf zu bewahren. Vertriebskompetenzen beweisen sich sogar im Bewerbungsgespräch, wenn wir „Werbung für uns selbst“ machen. Keine Online-Anzeige der Welt kann ein persönliches Gespräch mit einem sympathischen Menschen ersetzen. Hier punktet der Vertrieb in der zunehmend online werdenden Arbeitswelt.

In der Praxis spielt der Unterschied online zu offline keine so große Rolle. Vertriebsmitarbeiter müssen heute Grundbegriffe des Online Marketings kennen und Online Marketing Manager auch Kunden persönlich beraten können.

Marketing-Wissen bewährt sich in allen Berufen

Gehalt im Marketing

Der Bereich Marketing ist sehr vielfältig, genau so bunt sind die Gehälter für Marketing-Berufe. Neben berufliche Erfahrungen beeinflussen auch die Größe und Branche des Unternehmens und die genaue Tätigkeit und Position das Gehalt.

Gehälter in Berlin und Brandenburg liegen oft bei ca. 2.000 Euro pro Monat für Berufseinsteiger im Marketing. Wer Erfahrungen und passende Weiterbildungen mitbringt, kann mit einem durchschnittlichen Gehalt von ca. 3.600 Euro als Marketing Manager, Sales Manager oder Vertriebsmitarbeiter rechnen.

Im puren Online-Bereich sieht es etwas anders aus. Die Gehälter im Bereich Online Marketing liegen in Berlin und Brandenburg bei durchschnittlich ca. 3.000 Euro für Online Marketing Manager, Content Marketing Manager, Social Media Manager, SEO-Spezialisten, Online-Redakteure, Texter, und Content Creator.

Vom Experten lernen – Weiterbildung mit BGS in Berlin und Potsdam

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Vom Experten begleiten lassen – Unser Coaching mit AVGS in Berlin und Potsdam

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