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Immobilienwirtschaft und -management

Das Immobilienmanagement hat sich mit der Entwicklung der Immobilienwirtschaft zu einem ökonomisch bedeutenden und lukrativen Managementbereich entwickelt. Als Fachgebiet der Immobilienwirtschaft vereint es kaufmännische, technische und infrastrukturelle Managementaufgaben. Ein effektives Immobilienmanagement arbeitet kundenorientiert, stellt erfolgskritische Informationen über den Immobilienmarkt bereit und bündelt die Komplexität der Immobilienwelt in ein leistungsfähiges Konzept. Die Aufgabenvielfalt des Immobilienmanagements bietet Unternehmen zahlreiche Chancen, sich mit den richtigen Kompetenzen auf dem Markt zu beweisen.

Dabei hat jeder Bereich des Immobilienmanagements für sich ganz eigene Kompetenzanforderungen entwickelt. Hierzu gehören Kenntnisse im Immobilienmarketing, in der Risikobewertung (Due Diligence), im branchenspezifischen Immobiliencontrolling, im Forderungsmanagement sowie im Immobilienrecht. Der rechtssichere Umgang im Bereich Immobilienkauf und Immobilienfinanzierung sowie Betriebskostenabrechnung schützt Immobilienbesitzer und Investoren vor Fehlinvestitionen und gerichtlichen Auseinandersetzungen.

Unsere Seminarangebote wenden sich an Fach- und Führungskräfte aus Immobilienunternehmen, aber auch an Investoren und Immobilienmakler, die sich zu den jeweiligen Themengebieten fundiertes Fachwissen aneignen möchten. Unsere Immobilienexperten vermitteln die Seminarinhalte mit hohem Praxisbezug.

Zu diesen Themen bieten wir Ihnen neben Tages- und Abendseminaren auch individuelle Inhouse-Schulungen und Fernlehrgänge an:


Definition Immobilienmanagement


Was ist Immobilienmanagement?

Lebenszyklus einer Immobilie in vier Phasen dargestellt

Definition: Das Immobilienmanagement umfasst die strategische und ergebnisorientierte Planung, Steuerung und Kontrolle aller Geschäftsaktivitäten eines Unternehmens, die immobilienbezogen sind.

Die Funktionsbereiche des Immobilienmanagements orientieren sich an dem sogenannten Lebenszyklus der Immobilie, der aus verschiedenen Phasen besteht. Diese können grob in die Projektentwicklung, den Bau, die Nutzung und die Verwertung einer Immobilie eingeteilt werden. Hinzu kommen zahlreiche Unterphasen. So gehört zur Verwertung einer Immobilie z. B. ihre Modernisierung, Sanierung und Entsorgung. Ein Großteil der Kosten einer Immobilie fällt auf die Nutzung (auch: Verwaltung, Betrieb oder Bewirtschaftung) einer Immobilie zurück. Die Nutzung einer Immobilie ist Hauptaufgabe des Facility Managements.

Das Ziel des Managements ist es, die Phasen des Immobilienzyklus so zu gestalten, dass sie einen profitablen Mehrwert erwirtschaften.

Aufgaben im Immobilienmanagement

Durch die vielen Wechselbeziehungen zwischen den konkreten Aufgaben im Immobilienmanagement werden diese nicht in zeitliche Phasen unterteilt. Dagegen bietet es sich an, drei Aufgabentypen zu unterscheiden:

Disziplinen im Immobilienmanagement

Das Immobilienmanagement ist heute äußerst komplex und wendet eine Reihe an Disziplinen an. Weiterbildungen sind aufgrund der Interdisziplinarität der Immobilienwirtschaft besonders empfohlen. Fach- und Führungskräfte aus der Immobilienwirtschaft können neue und alte Kompetenzen schärfen, um mit Innovationen Schritt zu halten.

Schon gewusst? Seit dem 1. August 2018 gibt es eine Fortbildungspflicht für Immobilienverwalter und Makler. Das „Gesetz zur Einführung einer Berufszulassungsregelung für gewerbliche Immobilienverwalter und Makler“ besagt, dass 20 Stunden Weiterbildungen innerhalb von drei Jahren nachgewiesen werden müssen. Die entsprechenden Weiterbildungen für Verwalter und Immobilienmakler müssen erstmalig bis 2020 erbracht werden.

Projektentwicklung im Immobilienmanagement


Projektmanagement + Immobilienmanagement = Immobilienprojektentwicklung

Die Immobilienprojektentwicklung beschäftigt sich mit der Konzeption und Erstellung von Immobilienprojekten im Rahmen eines vorplanerischen und teilweise durchführenden Projektmanagements. Sie ist die Symbiose aus Projektmanagement und Immobilienmanagement. Bei den Aufgaben eines Projektmanagers zählen kaufmännische, technische und juristische Aspekte.

Im Kontext der Immobilienwirtschaft involviert die Projektarbeit oft größere Projekte, die mit hohen Investitionen verbunden sind. Planungsinstrumente spielen hier eine entscheidende Rolle, da Entscheidungen im Immobilienbereich langfristig und finanziell bedeutsame Auswirkungen haben. Für die Projektentwicklung im Bereich Immobilien herrschen überwiegend die Spielregeln des Projektmanagements mit branchenspezifischen Besonderheiten. So gelten auch in der Immobilienprojektentwicklung die gängigen Phasen der Projektarbeit.

Phasen in der Immobilienprojektentwicklung

Die vier Phasen der Projektentwicklung im Projektmanagement

Ziele der Projektentwicklung

Due Diligence in der Immobilienwirtschaft: Risiken vermeiden


Was ist Due Diligence?

Ganz viele MäusefallenDer englische Begriff „Due Diligence“ bedeutet so viel wie „angemessene Sorgfalt“. Heute steht Due Diligence für die sorgfältige und systematische Überprüfung und Bewertung eines Objektes im Rahmen einer Transaktion. Wer etwas kaufen oder verkaufen möchte, informiert sich über die Chancen und Risiken des Kaufs oder Verkaufs – so auch in der Immobilienwirtschaft.

Eine risikominimierende Immobilienprüfung ist beim An- und Verkaufsprozess von gewerblichen Immobilien besonders wichtig. Die steigenden Kaufpreise von Immobilien führen dazu, dass in der Immobilienbranche mit besonders hohen Summen gehandelt wird. Immobilien haben sich zu einer lukrativen Kapitalanlage entwickelt. Ohne zuverlässige Risikobewertung drohen Verluste bei Immobilienkäufen.

Wie erreicht Due Diligence ihre Ziele? Hinter dem Prinzip steht eine Reihe an Methoden, um Risiken zu identifizieren. Beispiele sind Marktanalysen, das Immobilien-Benchmarking oder die SWOT-Analyse (Strengths – Weaknesses – Opportunities – Threats).

Ziele der Due Diligence

Fähigkeiten von Immobilienmanagern: Alles dreht sich um Kommunikation

Business-Frau im VerhandlungsgesprächImmobilien sind vielleicht unbeweglich, Immobilienmanager jedoch das genaue Gegenteil. Denn im Fokus der Arbeit im Immobilienmanagement steht nicht nur die Immobilie, sondern auch der Mensch. Der richtige Umgang und die professionelle Kommunikation mit anderen Personen ist dabei das A und O. Wir können sogar sagen: Die Immobilienwirtschat ist eine Kommunikationsbranche. Einige Beispiele:

Häufig gebuchte Seminare im Bereich Immobilienwirtschaft und -management

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