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IT-Administration

Die Informationstechnologie (IT) greift heute in nahezu alle Lebensbereiche ein. Keine Organisation, ob Unternehmen, Behörde oder Handwerksbetrieb kann ohne Unterstützung der IT konkurrenzfähig agieren. IT-Administration ist heutzutage kein Kostenfaktor mehr, sondern ein Werkzeug, um Geschäftsprozesse eines Unternehmens zu optimieren und die Geschäftsprozesskosten zu senken. Die IT ist aber auch geprägt durch eine hohe Veränderungsdynamik, die eine permanente Weiterbildung erfordert.

Mit unseren Seminaren im Bereich IT-Administration bieten wir sowohl praxisbezogenes Grundlagenwissen für IT-Techniker, als auch hoch spezialisiertes Fach-Know-how für den erfahrenen Administrator an. Unser Fokus liegt dabei in den Bereichen der Administration von Open-Source-Betriebssystemen (Debian, Ubuntu) sowie IT-Security.


IT-Administration: Definition

Die IT Administration ist für die Sicherstellung und Überwachung des Datenverkehrs in Unternehmen und Organisationen verantwortlich. Der Begriff „Administration“ ist ein Synonym für Verwaltung oder Betreuung. IT-Administratoren verwalten und betreuen Computer- und Netzwerksysteme, entwickeln diese aber auch weiter. Das Ziel ist es, die IT-Infrastruktur im Unternehmen zu einem reibungslosen Verlauf zu bringen.

Die Allgegenwart digitaler Systeme macht die IT-Administration zu einem der zukunftsfähigsten Berufsfelder. Die Diskussion um den Fachkräftemangel in der Wirtschaft dreht sich vor allem um die IT-Branche. Die wichtigsten Ausrichtungen der IT-Administration sind die Systemadministration und die Netzwerkadministration. Daneben bringen IT-Administratoren je nach Bedarf Kenntnisse in der Programmierung, in Datenbanksystemen (SQL bzw. No-SQL) und der IT-Security mit.

Aufgaben in der IT-Administration

Kompetenzen als IT-Administrator

Zwei Mitarbeiter am PC zeigen, wie soziale Kompetenz in der IT-Administration zähltDie Nachfrage nach Talenten in der IT-Administration ist primär auf ihre Fachkompetenzen zurückzuführen. IT-Administratoren bringen Fachkenntnisse im Bereich Servicebetriebssysteme (Windows oder Linux), Server, Storage, Security sowie Script- und Programmiersprachen mit. Neben diesen Hard Skills zählen jedoch auch eine Reihe von Soft Skills.

In der IT-Administration zählen allem voran analytisches Denken und Lösungsorientierung. Probleme und Bugs fordern oft rasche und kreative Lösungen, um den Geschäftsablauf so schnell wie möglich wiederherzustellen. Je größer das Unternehmen, desto höher sind die finanziellen Summen, um die es in der Fehlerbehebung geht.

Informatiker punkten auch mit Kommunikation. IT-Administratoren stehen in ihrer Support-Rolle immer im Kontakt mit nicht nur ihrem Team, sondern Kunden. Besonders im direkten Kundensupport kann ein IT-Administrator glänzen, wenn ein vorliegendes Problem nicht nur sachlich, sondern zwischenmenschlich angegangen wird. IT-Administration ist ein Service. Deshalb ist neben Fachwissen soziale Kompetenz ein persönlicher Erfolgsfaktor, der auch in Zukunft immer wichtiger wird.

Lernfähigkeit und -bereitschaft sind das Herz aller IT-Berufe. Die alltäglichen Entwicklungen in der IT-Welt fordern, sich ständig weiterzubilden. Ein verpasstes Software-Update kann Sicherheitslücken öffnen, die in kurzer Zeit weitreichende finanzielle Folgen für das Unternehmen mit sich tragen. Was geschieht zurzeit in der Branche? Welche potentiellen Angriffe sind auf mein Unternehmen möglich? Was muss ich können und wissen, um die IT-Infrastruktur in meinem Unternehmen zu optimieren? IT-Fachleute müssen nicht nur ihre Systeme, sondern auch „sich selbst updaten“.

IT-Sicherheit in Unternehmen: Zwischen Mensch und Maschine

IT-Systeme sind nie sicher, weil sie von Menschen gemacht sind. Hinter jedem Code steht ein fehlbarer Programmierer. Diese inhärente Anfälligkeit von IT-Systemen wird in der Anwendung verstärkt. Im digitalen Raum sind die Angriffsfaktoren aufgrund der Zahl an Interaktionen viel größer als im analogen Raum. Der Mensch steuert digitale Systeme jedoch mit einer enormen Leichtgläubigkeit. Nicht jeder Anwender, der ein Passwort eintippt, ist sich bewusst, dass er Spuren seiner digitalen Identität hinterlässt. So wird jeder Mitarbeiter zu einem IT-Risiko für ein Unternehmen.

Die Fehlbarkeit von Mensch-Maschine-Systemen hat die Tore für eine lukrative Branche der Cyberkriminalität geöffnet. Das Risiko für Menschen mit krimineller Energie ist im digitalen Raum wesentlich geringer als im analogen Raum. Die Gefahr durch „Phishing“ erwischt zu werden ist geringer, als einen Ladendiebstahl durchzuführen. Gleichzeitig sind die zu erbeutenden Summen durch Informations- und Datendiebstahl viel größer.

Die Digitalisierung von Firmen ist ein endloser Prozess, der die Angriffsfläche für Cyberkriminelle weiterhin wachsen lässt. Ständige Innovationen und Neuerungen machen Hard- und Software auf neue Art unsicher. Unternehmen müssen Wege und Strategien für wirksame IT-Security finden. IT-Sicherheit ist zu einer zentralen Aufgabe der IT-Administration geworden, die einerseits technische Systeme, aber auch den Faktor Mensch vor IT-Risiken schützt.

Typen von Angreifern im Bereich IT-Sicherheit

Die wichtigsten Angriffsverfahren

Social Engineering - Der Mensch als Schwachstelle im IT-System

Social Engineering beschreibt die Manipulation von Menschen mit dem Ziel, wertvolle Informationen und Daten zu stehlen. Der moderne „Trickbetrüger“ gibt per E-Mail oder Anruf eine falsche, aber für den Laien überzeugende Identität vor. Typische Beispiele: Der Social Engineer gibt vor, ein Vorgesetzter, Lieferant oder neuer, hilfebedürftiger Mitarbeiter zu sein. So wird der nichtsahnende Mitarbeiter dazu bewegt, ein Passwort weiterzugeben oder einen E-Mail-Anhang mit einem Virus oder Trojaner zu öffnen.

Glaubwürdigkeit wird beim Social Engineering durch zum Teil gezielt recherchierte Informationen über die Opfer (z. B. über Social Media) erzielt. Diese sind sich oft über den wahren Wert der Informationen, die sie preisgeben, nicht bewusst. Beliebte Ziele für Social Engineering sind z. B. Empfangspersonal, Sekretäre oder Wachleute.

Social Engineering symbolisiert den Trend, nicht länger technische Systeme, sondern die Menschen hinter den Systemen anzugreifen. Dies ist eine Herausforderung für die IT-Security, die in den Händen von IT-Administratoren liegt. Sie müssen die unterschiedlichen Angriffstypen und -methoden kennen, Schwachstellen im Unternehmen systematisch analysieren und wirksame Schutzmechanismen errichtenn. Dies kann bereits mit einer Schulung von Mitarbeitern in Security Awareness beginnen. IT-Administratoren können Mitarbeitern beibringen, ein Bewusstsein für die Existenz von IT-Risiken wie dem Social Engineerung zu entwickeln.

 

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