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Konfliktcoach / Mediator mit IFM-Diplom / Start ab 07.01.2011 im Berliner Standort

Erstellt am 20.12.2010 von ifmadmin in Kategorie(n): Business News
Konflikte sind alltägliche Phänomene des gesellschaftlichen Zusammenlebens, mehr noch, sie sind ein integraler Bestandteil. Sie sind als Ausdruck disparater Motive, Wünsche, Bestrebungen, Erfahrungen und Perspektiven zu verstehen und unterstreichen letztlich die Einzigartigkeit jedes einzelnen Menschen.
Objektiv betrachtet, können Konflikte Fehler, Missverständnisse und andere Probleme enttarnen, Potentiale freisetzen und somit auch innovative und produktive Fortentwicklungen initiieren. Insofern sind Konflikte nicht grundsätzlich negativ zu bewerten.
Als Teilhaber einer Konfliktsituation fällt es schwer rational zu bleiben. Denn Auseinandersetzungen führen zu einer vermehrten Ausschüttung von Stresshormonen, die die Denkleistung herabsetzen und die Wahrnehmungs- und Entscheidungsfähigkeit erheblich einschränken. Der Konflikt wird schnell als Angriff gegen die eigene Persönlichkeit verstanden.
Insbesondere die Arbeitswelt birgt ein hohes Konfliktpotential. Unterschiedliche Zielsetzungen und Wertvorstellungen, die sich in Konflikten niederschlagen (u. a. in Rollen-, Macht-, Ziel-, und Verteilungskonflikten), haben hier zunächst negative Folgen, wie Lähmung, Demotivation und Frustration und behindern einen optimalen und effektiven Handlungsablauf. Für Organisationen und Unternehmen bedeuten Konflikte demgemäß immer einen Verlust von Energie- und Zeitressourcen, der auch finanzielle Einbußen mit sich bringt. Oft kann nur noch ein Mediator oder Konfliktcoach zur Lösung der Konflikte beitragen und schließlich den Weg zur Innovationsfähigkeit und Weiterentwicklung ebnen.

Mediation und Konfliktcoaching sind Methoden der Konfliktbearbeitung.
Mediation dient der Bewältigung aktueller Krisen und setzt eine freiwillige Beteiligung aller Konfliktparteien (Medianten) bei der Konfliktbearbeitung unter der Leitung eines allparteilichen Dritten (Mediator) voraus. Der Mediator übernimmt die Mittlerfunktion. In diesem Sinn ist er für den klar strukturierten Ablauf der Verhandlungen verantwortlich. Der Inhalt wird von den Medianten festgelegt. Ziel einer erfolgreichen Mediation ist ergo eine  Einigung zwischen den Konfliktparteien in Form eigenverantwortlicher Lösungsfindung.
Konfliktcoaching findet dann statt, wenn nicht alle Parteien an der Konfliktlösung interessiert sind. In dem Prozess geht es vor allem um die Entwicklung der Persönlichkeit und Fähigkeiten des Klienten. In Zusammenarbeit mit dem Klienten beleuchtet der Konfliktcoach verschiedene Perspektiven und schärft das Problembewusstsein. Ferner kann der Konfliktcoach direkte Lösungsvorschläge unterbreiten. Ziel des Konfliktcoachings ist der Aufbau langfristiger Bewältigungsstrategien.

Im Rahmen der geförderten Weiterbildung “Konfliktcoach / Mediator“ der Bildungspartner IFM GmbH werden die Teilnehmer/-innen mit den erforderlichen Fertigkeiten eines Mediators und Konfliktcoaches vertraut gemacht.
Nach einer Einführung in die Grundlagen des Konfliktmanagements setzen sie sich mit dem Erkennen und Managen von Konflikten auseinander und eignen sich effiziente Verfahrenstechniken (u.a. hinsichtlich Verhaltensbeurteilungen und -tendenzen oder Konfliktgesprächen) an.
Einen weiteren Schwerpunkt der Weiterbildung “Konfliktcoach / Mediator“ bildet die Vermittlung berufsspezifischer Kompetenzen, welche u.a. zur Reflexion der eigenen Rolle als Mediator oder Konfliktcoach beitragen und systemisches Denken sowie Handeln fördern.
Zudem erfahren die Teilnehmer/-innen von den ethischen und rechtlichen Rahmenbedingungen der Mediation bzw. des Konfliktcoachings und erlangen Einsicht in die Regeln und Prinzipien ihres neuen Tätigkeitsfeldes.
Neben erarbeitenden Sitzungen in Anwesenheit des Dozenten findet einmal pro Woche ein Übungs- und Projekttag in den Räumlichkeiten der Bildungspartner IFM GmbH statt. In dieser Zeit setzen sich die Teilnehmer/-innen eigenverantwortlich mit Fallbeispielen auseinander und üben ihre neue erlangten Kenntnisse und Fertigkeiten.
Am Ende der viermonatigen Weiterbildung werden sie in der Lage sein, Motive, Ursachen und Bedeutungen konkreter Konflikte zu enttarnen, ihre individuellen Kompetenzen lösungsorientiert und situationsbedingt einzusetzen sowie allparteiliche tragfähige Lösungen im Rahmen der Mediations- oder Konfliktcoaching – Tätigkeit zu erstellen.

Weitere Informationen zu der geförderten Weiterbildung der Bildungspartner IFM GmbH “Konfliktcoach / Mediator“ finden Sie in den Details auf der Homepage:
Systemischer Coach / Mediator


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