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Was spricht eigentlich für Präsenzunterricht?  Ein Diskussionsbeitrag aus der Sicht der modernen Hirnforschung

Erstellt am 20.05.2016 von ifmadmin in Kategorie(n): Business News

Neurowissenschaftliche Erkenntnisse der modernen  Hirnforschung haben zu einem völlig neuen Ansatz in der heutigen Wissensvermittlung geführt. Das trichterhafte Einflößen von Daten und Fakten durch Frontalunterricht wird heute ersetzt durch gehirngerechtes Lehren und Lernen.

Gehirngerechtes Lehren und Lernen basiert auf der These, dass Lernen ein einzigartiger und individueller Prozess ist. Gehirngerechtes Lehren und Lernen erfordert ein neues Rollenverständnis der Lehrer, Dozenten und Trainer. Als Lernbegleiter und Berater, fördern sie das eigenständige Erarbeiten. Die Folge: Frei- und Gruppenarbeit sowie Projektunterricht ersetzen Vortag und stupides auswendig lernen.

Was ist der Vorteil von gehirngerechten Lehren und Lernen?

Mit ihren bildgebenden Verfahren konnten die Neurowissenschaftler erstmalig belegen welche Merkmale den Erfolg des Lernprozesses beeinflussen:   

  • Je individueller die Unterrichtsgestaltung, desto höher ist die emotionale Beteiligung und Konzentration der Lernenden.
  • Inhalte bleiben besser haften, wenn sie bildhaft-anschaulich, alltagsnah und spielerisch erarbeitet werden.
  • Bewegung und Pausen fördern den Lernprozess.
  • Gefühle und Emotionen sind notwendig, damit Gelerntes im Langzeitgedächtnis abgespeichert wird.
  • Positiv bewertete Lernsituation erhöhen die Aufmerksamkeit und die Lernbereitschaft.

Was passiert in einem virtuellen Klassenzimmer?

In einem virtuellen Klassenzimmer sehen die Lernenden den Dozenten auf ihrem Bildschirm. Sie können dem Dozenten Fragen stellen und er kann diese live und direkt beantworten.

Im Unterrichtsraum sitzen in der Regel viele Lernende, die zwar gemeinsam lernen, aber häufig in unterschiedlichen virtuellen Klassenzimmern sitzen und damit unterschiedliche Lernziele verfolgen.

Die fehlende Gemeinsamkeit baut Hemmschwellen auf und verhindert auch ein ungezwungenes Miteinander in den Pausen. Die Teilnehmer können sich in der Regel bei fachlichen Fragen seltener unterstützen oder gegenseitig helfen.  

Ist gehirngerechtes Lehren und Lernen im virtuellen Klassenzimmer möglich?

Wir sind überzeugt, dass Weiterbildung nur zum Erfolg führt, wenn sie bedarfsgerecht, individuell und nachhaltig ist. Das gehirngerechte Lehren und Lernen sagt uns, wie Weiterbildung gestaltet sein muss, damit sie das leisten kann  und den Teilnehmern ein Maximum an Nutzen bietet.

Wir sind der festen Überzeugung, dass ein Dozent nur in einem echten Klassenraum die Möglichkeit hat, das Konzept des  Frontalunterrichts aufzubrechen und einen interessanten, auf das Individuum abgestimmten und lebendigen Unterricht zu gestalten. Der Präsenzunterricht bietet zudem die Möglichkeit, eine echte Beziehung zu den Teilnehmern aufzubauen.  Über die Körperhaltung und Mimik nimmt der Dozent auch kleinste Stimmungen wahr und kann darauf eingehen. 

Das gemeinsame Berufsziel der Teilnehmer lässt sie schnell zu einer Gruppe zusammenwachsen. Es entsteht eine Arbeitsatmosphäre, in der sich leichter gegenseitig geholfen werden kann und Pausen gemeinsam verbracht werden. Neben beruflich motivierten Netzwerken entstehen so auch Freundschaften.  

Wir werden auch in Zukunft am Präsenzunterricht festhalten und nehmen uns Zeit für jeden Einzelnen von Ihnen.

Besuchen Sie uns und machen Sie sich ein Bild von uns.

Wir freuen uns auf Sie.

 

 



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