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Führen mit Zielen: Ein herausforderndes und motivierendes Arbeitsumfeld durch zielorientiertes Management schaffen

Erstellt am 27.01.2015 von ifmadmin in Kategorie(n): Business News
Friedrich Nietzsche gab den Ratschlag, man solle nach dem Mond zielen, um wenigstens zwischen den Sternen zu landen.

Ob dieser Vorschlag, sich möglichst hohe Ziele zu setzen, für die zielorientierte Unternehmens- und Mitarbeiterführung hilfreich ist, mag bezweifelt werden. Im Berufs- wie im Privatleben bewahrheitet sich die These, dass unerreichbare Ziele eher eine demotivierende Wirkung haben und zu Unzufriedenheit, Frustration oder gar innerer Kündigung führen können.

Allerdings bringt auch das Gegenteil nicht den gewünschten Effekt: Wer gar keine oder zu niedrige Ziele formuliert, kann bestehende Potenziale bei Mitarbeitern nicht ausschöpfen. Ziele sind daher für den Mitarbeiter wie auch für den Unternehmenserfolg gleichermaßen bedeutsam.
In diesem Kontext kommt dem Führungsinstrument „Zielvereinbarung“, die Leistungen messbar und nachvollziehbar machen, eine besondere Bedeutung zu. Dabei sollen die Ziele grundsätzlich positiv und entsprechend der sogenannten SMART-Regel formuliert sein. SMART steht als sogenanntes Akronym für Specific, Measurable, Accepted, Realistic, Timely. Dies bedeutet, dass jedes Ziel stets spezifisch (genau), messbar, akzeptiert, realistisch und terminiert (mit Zeitbezug) formuliert sein sollte. Schon die erste Forderung „spezifisch“ kann in der Umsetzung eine Herausforderung sein. Das Ziel soll nämlich eindeutig, konkret und präzise formuliert sein, eine klare Zuordnung der Verantwortung beinhalten und besonders entscheidend: sicherstellen, dass alle Mitarbeiter dasselbe darunter verstehen. Es darf also kein Interpretationsspielraum bestehen. Der Forderung, ein Ziel messbar zu machen, wird in der Regel durch Kennzahlen entsprochen. Wird beispielsweise vereinbart „sich mehr anzustrengen“, widerspricht dies der SMART-Regel. Wird eine Steigerung der täglichen telefonischen Kundenkontakte von 10 auf 12 vereinbart, ist dieses Ziel eindeutig und messbar formuliert. Realistisch wird ein Ziel, indem zeitliche Freiräume – gegebenenfalls durch Abgabe anderer Aufgaben – geschaffen werden, damit die zusätzliche Arbeit auch leistbar ist. Last but not least, muss der Mitarbeiter die Sinnhaftigkeit des Ziels akzeptieren und den Willen zu dessen Erreichung haben, also motiviert sein.

Die Zielvereinbarung ist freilich nur der erste Schritt. Während des gesamten Umsetzungsprozesses ist eine laufende Kommunikation zwischen Führungskraft und Mitarbeiter wichtig und notwendig. In diesem Zusammenhang sollten regelmäßig Zwischenziele oder auch Meilensteine überprüft werden. Bei Zielabweichungen kann dann rechtzeitig mit entsprechenden Maßnahmen gegengesteuert werden. Das Mitarbeitergespräch und die Integration von Karriere- oder Laufbahnplanung sowie gezielte Förderprogramme für Mitarbeiter vervollständigen das Management-Tool „Führen mit Zielen”.

In dem IFM-Seminar erlangen die Teilnehmer praxisrelevantes Wissen über den theoretischen Ansatz von Führung mit Zielen sowie einen umfassenden Einblick in wirksame Methoden und erprobte Instrumente. Nach dem Seminar sind die Teilnehmer in der Lage, durch zielorientiertes Führungsverhalten, Mitarbeiter und Teams zum Erfolg zu befähigen und zu motivieren.
Das Seminar „Führen mit Zielen“ ist von dem IFM-Fachdozent speziell für Führungskräfte konzipiert, die ihr bestehendes System überprüfen möchten oder planen, ein herausforderndes und motivierendes Arbeitsumfeld mit zielorientiertem Management in ihrem Unternehmen zu etablieren.

Die Teilnahmegebühr pro Person beträgt 1.200,00 EUR (incl. 19% MwSt. 1.428,00 EUR).
Dieses Seminarthema bieten wir auch bundesweit als individuelles Firmenseminar an.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://ifm-business.de/firmen/seminare/f%C3%BChrungskompetenzen/fuehren-mit-zielen-330.html


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