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Mehr Effizienz und Effektivität im Personalmanagement durch professionelles Personalcontrolling.

Erstellt am 16.03.2016 von ifmadmin in Kategorie(n): Business News


Personalengpässe stören den reibungslosen Unternehmensablauf empfindlich. Wenn Personalmangel durch das (beinahe) zeitgleiche altersbedingte Ausscheiden von Mitarbeitern entsteht, ist der unternehmerische Schaden groß, vorhersehbar und vor allem vermeidbar.
Dieses einfache Beispiel zeigt, welche Funktion und welchen Nutzen ein funktionierendes Personalcontrolling im Personalwesen übernimmt. Professionelles Personalcontrolling leistet jedoch weit mehr, als die reine Risikominimierung. Ein Personalcontrolling, welches den Bezug zu den finanzwirtschaftlichen Unternehmensdaten herstellt, führt zu einer deutlichen Effizienzsteigerung.
Personalcontrolling gibt Handlungsempfehlungen auf Basis einer auf das eigene Unternehmen bezogenen Personalstatistik. Die gezielte Ermittlung geeigneter Kennziffern, ermöglicht das rechtzeitige Erkennen von Fehlentwicklungen und erlaubt proaktives Eingreifen durch gegensteuernde Maßnahmen. Um bei dem eingangs aufgeführten Beispiel einer festgestellten Überalterung der Belegschaft zu bleiben, sind denkbare Maßnahmen die rechtzeitige Aufstiegsqualifikation jüngerer Mitarbeiter, ein verstärktes Recruiting, die Erhöhung der Zahl an Ausbildungsstellen, sowie gezieltes Talentmanagement.
Für die strategischen Planungs-, Steuerungs- und Kontrollaufgaben nutzt das Personalcontrolling vorhandene und bewährte Methoden aus dem Strategischen Management. Instrumente des Personalcontrollings sind beispielsweise HR-Due Diligence, Soll-Ist-Vergleiche, die SWOT-Analyse, Personalportfolios, Verhaltensmessungen und Balanced-Score-Cards, sowie die Ermittlung von relevanten Kennzahlen.
Das operative Personalcontrolling ermittelt in der Regel quantitative oder auch „harte“ Kennzahlen wie Mitarbeiterzahl, Fluktuation, Krankheitsquote, Überstundenquote, demographische Entwicklung im Unternehmen. Werden diese Daten mit den finanzwirtschaftlichen Zahlen verknüpft, entstehen Key Performance Indicators (KPIs), die Auskunft über den durchschnittlichen Ertrag, Kosten/Aufwand pro Mitarbeiter etc. geben.
Das strategische Personalcontrolling beschäftigt sich mit qualitativen Kennzahlen wie z.B. die Motivation der Mitarbeiter, bzw. deren Zielsetzungen im Zusammenhang mit ihren Fähigkeiten und Potentialen. Dies hilft dabei, Erkenntnisse für die gezielte Weiterbildung, Karriere- und Talentförderung zu gewinnen.

Vor dem Hintergrund, dass in der heutigen Wissensgesellschaft der Unternehmenserfolg untrennbar mit seinen Mitarbeitern verbunden ist, kommt dem Personalcontrolling eine stetig wachsende Bedeutung zu. Anders ausgedrückt, vorausschauendes, planerisches und dynamisches Personalmanagement ist ohne ein Personalcontrolling nicht möglich.

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