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Online-Recht – Stolpersteine im Netz

Erstellt am 07.03.2017 von Patryk Czechowski in Kategorie(n): Business News
Postmoderne Collage zu Social Media und Online Recht

Nicht alles ist im Internet erlaubt.

Der Onlineauftritt gehört für Unternehmen, Betriebe, Institutionen, Verbände und Selbständige zum Repertoire wie die klassische Visitenkarte. In Deutschland waren es 2016 ca. 70 % der Unternehmen mit eigener Website. Erfolgreiche Marktakteure ohne jegliche Form von Internetpräsenz stellen fast schon eine exotische Ausnahme dar. Auch Social Media gehört als einer der wichtigsten Absatz-, Distributions- und Vertriebskanäle zum festen Portfolio der Marketingstrategie. Gerade weil das Internet zu einer Selbstverständlichkeit geworden ist, sind seine Potentiale und Risiken gleichermaßen in den Blick zu nehmen. Eine Frage bleibt dabei stets aktuell: Was muss ich als Unternehmen beim Online-Recht beachten?

Auch im Internet gilt: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht

Mit dem Eintauchen in die vielfältigen Möglichkeiten des Internets ergibt sich eine große Anzahl rechtlicher Stolpersteine. Wer keine entsprechenden Vorkehrungen zur rechtlichen Absicherung trifft, kann hier leicht auf die Nase fallen. Sehr schnell kann unvorsichtiges Handeln im Netz einem Unternehmen, so wie auch privaten Nutzern, teuer zu stehen kommen. Sei es im Rahmen der Veröffentlichung von urheberrechtlich geschützten Inhalten, wie Texten oder Bildern, oder durch vorschnelle und rechtlich nicht 110%ig abgesicherte Werbeaktionen auf Social Media oder via Display-Ads. Ob privat oder geschäftlich: Beim Internetrecht müssen wir vieles berücksichtigen, um uns den Weg zum Anwalt zu sparen.

Solides Grundwissen über Online-Recht ist Pflicht

Das Thema Rechtssicherheit im Internet ist ein weites Feld und erfordert, je nach Bedarf und Ansiedlung des Unternehmens, spezielle Kenntnisse in verschiedenen Anwendungsbereichen. Einige klassische Fragen des Internetrechts:

  • Wo beginnt der Verstoß gegen das Urheberrecht bei der Verwendung fremder Inhalte?
  • Wer haftet eigentlich für Links?
  • Welche datenschutzrechtlichen Pflichten habe ich als Website-Betreiber, um die Privatsphäre meiner Besucher zu schützen?

Auch wer Web-Analyse Tools wie Google Analytics verwendet kommt um das Thema Datenschutz nicht herum und sollte sich rechtlich absichern. Ebenfalls ist ein rechtssicheres Impressum Pflicht, möchte man sich nicht angreifbar machen.

Stilleben mit Globus, Tablet und Polizeifiguren zu Online Recht

Wer das Online-Recht kennt, bleibt auf der sicheren Seite.

Angesichts der Fülle der verschiedenen Punkte, die es zu beachten gilt, lohnt es sich für Unternehmen mit eigenen Websites und Profilen auf Facebook, Twitter und Co., sich mit dem Gegenstand eingehend zu beschäftigen. Zu Verzagen oder sich zu Verzetteln kann Unternehmen teuer zu stehen kommen. Eine Möglichkeit der kompakten Wissensaneignung ist zum Beispiel eine Schulung zum Thema Online-Recht, die schnell und zielgerichtet Abhilfe schaffen kann. Das IFM Institut für Managementberatung widmet sich im offenen Seminar Online-Recht und Social Media-Recht den wichtigsten Punkten, zu denen man sich bei diesem sensiblen Thema auskennen sollte, um die richtigen Entscheidungen zu treffen und rechtssicher agieren zu können.

Das Seminar beschäftigt sich zunächst mit dem großen Bereich Rechtssicherheit bei Corporate Websites. Es umfasst das Domain-, Marken- und Urheberrecht sowie das Telemediengesetz – rechtliche Bestimmungen, die jedes Unternehmen und jede Institution mit einer eigenen Website betreffen. Auch wer Online-Werbung nutzt, sollte sich über die Aspekte des Internetrechts im Vorfeld hinreichend informieren. Sehr viele Unternehmen nutzen die Möglichkeiten des Banner- oder Keyword-Advertisings, kennen sich jedoch kaum mit den eigentlichen Gesetzen aus. Auch beim Thema E-Mail-Marketing gelten in Deutschland strenge Regeln, die Unternehmen kennen und beachten sollten, da sonst teure Abmahnungen drohen können. Die Anforderungen des Bundesdatenschutzgesetzes und das Double-Opt-In-Verfahren regulieren hier klar, was erlaubt ist und was nicht.

Social Media Guidelines als Handlungsempfehlungen für Mitarbeiter

Soziale Netzwerke sind für Unternehmen und Unternehmer eine lohnende Plattform geworden, um ihre Zielgruppe zu erreichen und anzusprechen. Entweder in Form von Werbung oder durch zielgruppengerecht aufbereiteten Content. Auch hier drohen Rechtsfallen, etwa durch unbeabsichtigte Schleichwerbung oder unvorsichtig abgesetzte Tweets der eigenen Mitarbeiter. Daher lohnen sich für Unternehmen so genannte Social Media Guidelines, die den Mitarbeitern zur Orientierung an die Hand gegeben werden. In diesen Guidelines werden Richtlinien und Hinweise zum Auftritt in sozialen Netzwerken gegeben. So werden private Fauxpas vermieden, die sich geschäftsschädigend auswirken können oder so mancher Social Media Strategie entgegenlaufen. Mithilfe solcher Handlungsempfehlungen lernt jeder Mitarbeiter: Wie bewege ich mich in sozialen Netzwerken im Rahmen des geltenden Internetrechts im Sinne meines Unternehmens?

Das offene Seminar Online-Recht und Social Media-Recht beim IFM-Institut für Managementberatung gewährt Interessenten einen umfassenden Überblick über die genannten Bereiche Rechtssicherheit bei Corporate Websites, in Online-Werbung sowie bei der Nutzung von Social Media. Ebenfalls wird der richtige Umgang mit Abmahnungen behandelt. Das Seminar richtet sich an Entscheider und Akteure aus Unternehmen, die mit Internetauftritten und mit der Verbreitung von Content im Web und sozialen Netzwerken zu tun haben. Des Weiteren werden Marketingverantwortliche angesprochen, die Online-Marketing rechtssicher betreiben möchten.

Das Seminar wird als offenes Seminar zu festen Terminen an verschiedenen Standorten wie Berlin, Potsdam oder Hamburg angeboten. Weitere Informationen zu den Terminen, zur Agenda und den Seminarorten sowie Anmeldemöglichkeiten zum Seminar Online-Recht und Social Media-Recht finden Sie im Bereich Offene Seminare.

Das Seminar Online-Recht und Social Media-Recht kann bei Interesse auch inhouse oder, angepasst an Ihre Wünsche, als individuelles Firmentraining angeboten werden. Gern erstellen wir Ihnen dazu ein unverbindliches Angebot. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.



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