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Die Datenschutz-Grundverordnung rückt näher: Höchste Zeit für Unternehmen aufzuwachen

Erstellt am 20.07.2017 von Patryk Czechowski in Kategorie(n): Pressemitteilungen

Die Uhr tickt und die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) steht bald vor der Tür. Es ist Zeit für Unternehmen, wie für diesen Koala, aufzuwachen.

Neues IFM-Seminar in den Startlöchern

Berlin, 20.07.17: Ab dem 04.08.2017 bereitet das IFM Institut für Managementberatung Unternehmensvertreter im neuen Seminar Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) – Überblick auf den bevorstehenden Wechsel im Datenschutzrecht vor. Am 25.05.2018 wird es ernst für Unternehmen. Dann wird die DSGVO endgültig als einheitliches Recht in Europa anwendbar und löst alte nationale Gesetze größtenteils ab. Höchste Zeit für die Business-Branche, sich auf die kommenden Änderungen vorzubereiten, bevor es teuer wird.

Aktiv werden: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht

Mit der DSGVO unterliegt die Kontroll- und Sanktionierungsfunktion den Datenschutzaufsichtsbehörden, die Geldbußen von bis zu 20 Millionen Euro oder bis zu 4 % des weltweiten Jahresumsatzes eines Unternehmens erteilen können. Bei rechtlichen Fehltritten spielt es keine Rolle, ob eine Rechtsverletzung „versehentlich“ herbeigeführt wurde. Erstverstöße sollen glimpflich geahndet werden und Datenschutzaufsichtsbehörden die Aufgabe haben, Unternehmen zum Thema Datenschutz aufzuklären. Unternehmen stehen dennoch in der Eigenverantwortung, sich rechtzeitig auf die DSGVO einzustellen und zu schützen.

Das IFM Institut für Managementberatung arbeitet seit fast 25 Jahren eng mit Unternehmen zusammen und bildet Fach- und Führungskräfte aus. In dem neu konzipierten Seminar sollen Entscheidungsträger aus Unternehmen rechtzeitig auf die DSGVO vorbereitet werden, um horrende Strafgelder zu vermeiden. Wer nicht rechtzeitig handelt, wird zum gefundenen Fressen für Abmahner.

DSGVO betrifft jedes moderne Unternehmen

Die DSGVO hat für jedes Unternehmen direkte Konsequenzen, das in irgendeiner Form im Internet agiert und mit personenbezogenen Daten arbeitet, z. B. durch Webtracking-Tools wie Google Analytics, Newsletter oder Werbemails, Werbung auf Social Media etc. Die Verordnung gilt selbst für Unternehmen außerhalb der EU, sofern sie eine Niederlassung in der EU haben oder personenbezogene Daten von EU-Bürgern verarbeiten.

Mit der wachsenden Bedeutung der Digitalisierung auch für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) wird die DSGVO in Deutschland vieles umwerfen. Vertreter aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen sollten sich deshalb mit der DSGVO beschäftigen: Datenschutzbeauftragte, Führungskräfte, Qualitätsbeauftragte, Verantwortliche aus Online-Marketing / Vertrieb, Rechtsabteilungen, Personalwesen, IT etc.

Was auf Unternehmen zukommt: Die wichtigsten Punkte der DSGVO

  • Neue Grundsätze für die Verarbeitung personenbezogener Daten
  • Mehr Dokumentations- und Nachweispflichten
  • Strengere Regelungen bei Einwilligungen und Betroffenenrechten
  • Neue Anforderungen für Datenschutzbeauftragte
  • Maßnahmen zur Datenschutz-Folgenabschätzung
  • Engere Zusammenarbeit mit Datenschutzaufsichtsbehörden
  • Höhere Geldbußen durch Datenschutzaufsichtsbehörden

Damit beginnen jedoch die Fragen für werbungstreibende Unternehmen: Wer setzt die DSGVO im eigenen Unternehmen um? Sollte ein eigenes Projektteam aufgebaut werden? Wie viele Ressourcen und Budget müssen eingeplant werden? Bei solchen Praxisfragen sind Unternehmen auf eine Rechtsberatung oder Schulung angewiesen.

Warum das neue Gesetz?

Das Datenschutzrecht hinkte in allen Ländern Europas den realen Anforderungen des Internets hinterher. In Deutschland löst die DSGVO insbesondere das Telemediengesetz (TMG) und das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) vorerst ab. Die Verabschiedung der DSGVO verfolgt diese Ziele:

  • Vereinheitlichung des Datenschutzrechts in Europa
  • Schutz der Bürgerrechte
  • Mehr Kontrolle bei der Verarbeitung personenbezogener Daten

Was wichtige Vorteile für EU-Bürger sind, sind tiefgreifende Veränderungen für Firmen. Diese müssen sich entsprechend und rechtzeitig vorbereiten und dürfen ihre neuen Verantwortungen nicht unterschätzen. Dabei rückt die Deadline am 25.05.2018 jeden Tag näher. Bis dahin müssen Firmen das Projekt DSGVO in ihre Prozesse integriert haben.

Vorsicht ist besser als Nachsicht: Vor allem, wenn Geld im Spiel ist

In dem neu entwickelten offenen Seminar gibt das IFM an einem Tag einen kompakten Überblick über die DSGVO. Vertreter aus unterschiedlichen Unternehmen bekommen die Inhalte im Präsenzunterricht von einem Rechtsexperten vermittelt. Auf diese Weise können Unternehmensvertreter während der Weiterbildung individuelle Fragen stellen. Das IFM bietet eine Reihe von Seminaren im Bereich Datenschutz an. Die neue DSGVO wird aufgrund ihrer Aktualität und Relevanz als eigenständiges Seminar behandelt. Das Seminar startet erstmals am 04.08.2017 in Berlin Prenzlauer Berg und wird deutschlandweit an regelmäßigen Terminen angeboten. Auch individuelle Firmenseminare sind bei Bedarf möglich.

Bei Interesse beantwortet das IFM gerne Fragen zur DSGVO und zu organisatorischen und inhaltlichen Details des Seminares Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) – Überblick und berät zum gesamten Dienstleistungsangebot an Firmenseminaren im Hause.

PRESSEMITTEILUNG BOXID 863649



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