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Trennungsmanagement: Der Trennungsprozess als Bestandteil der Unternehmenskultur

Erstellt am 18.12.2015 in Kategorie(n): Business News
Der Begriff Trennung ist häufig negativ belegt. Assoziationen mit Verlust, Leid, Schmerz, und auch Kosten sind die Regel. Fakt ist: eine Trennung ist immer mit teils erheblichem Konfliktpotential verbunden. Ein Personalabbau kann bei falscher Umsetzung das gesamte Unternehmensimage negativ beeinflussen.

Direkte finanzielle Konsequenzen entstehen dem Arbeitgeber durch Krankmeldungen innerhalb der Kündigungsfrist. Auch das hohe Prozessrisiko, welches bei einer Trennung im Unfrieden entsteht, kann schnell große Summen an Anwalts- und Gerichtskosten sowie möglicherweise zu zahlende Abfindungen verschlingen. Doch eine Begleiterscheinung scheint in besonderem Maße zu einem Umdenken in den Unternehmen geführt zu haben: Der beträchtliche, nicht direkt monetär messbare Schaden, den eine Trennung im Streit für das Unternehmen verursachen kann.

Allen voran kann eine solche Trennung die Motivation und Einsatzbereitschaft des verbleibenden Teams stark beeinflussen. In vielen Fällen entstehen (die meist unbegründeten) Sorgen um den eigenen Arbeitsplatz mit einer lähmenden Auswirkung auf Engagement und Gestaltungswille.

Außerhalb des Unternehmens können negative Bewertungen in den Sozialen Medien eine Beschädigung der Unternehmensmarke bewirken. Allen voran seien hier die Bewertungsportale für Arbeitgeber genannt, die zu einem erheblichen Imageverlust beitragen können. Häufen sich beispielsweise auf Kununu.de, eine der größten Arbeitgeber-Bewertungsplattformen im deutschsprachigen Raum mit monatlich 1,1 Millionen Unique Usern (Quelle: Handelsblatt, 2/2015), entsprechende Kommentare, hat dies negative Konsequenzen für den Recruiting-Erfolg bei der Suche nach talentierten Fach- und Führungskräften.

Dass Bewertungsportale sich einer zunehmenden Beliebtheit erfreuen und entscheidungsrelevant für engagierte Talente sind, zeigt das zunehmende Angebot solcher Portale. Dies bestätigen auch zahlreiche Umfragen in Bezug auf die Erwartungshaltung an einen potentiellen Arbeitgeber. Bisher liefern vor allem Kununu.de, meinchef.de, jobvote, componize.com und der galssdoor.com entsprechend Auskunft.

Die Trennung von Mitarbeitern jedoch gehört genauso zum unternehmerischen Alltag wie Einstellungen und Beförderungen. Demzufolge kann die Zielsetzung nur lauten: Minimierung potentieller negativer Folgen durch die Einführung eines professionellen Trennungsmanagements. Es handelt sich um eine Managementaufgabe, welche laut einer Umfrage nur von jedem vierten Unternehmen positiv und bewusst gestaltet wird (Hauff und Alewell, 2013).

Im IFM-Seminar „Trennungsmanagement“ erfahren Sie, wie eine anstehende Kündigung für alle Beteiligten transparent, nachvollziehbar und empathisch kommuniziert werden sollte. Sie lernen Methoden und Werkzeuge für ein wohl durchdachtes Trennungsmanagement kennen. Gemeinsam mit dem Fachtrainer erarbeiten Sie die verschiedenen Kriterien für eine firmeneigene Trennungskultur, befassen sich mit den verschiedenen Ursachen für Trennungen (betriebsbedingte Kündigung, Ende einer Befristung, Kündigung durch den Mitarbeiter), und behandeln praxisnah Form und Inhalt von Kündigungsgesprächen.

Nach dem Seminar wissen Sie, wie ein wertschätzender Trennungsprozess gestaltet sein sollte, bei dem sowohl das positive Unternehmensimage, als auch die Motivation und Identifikation der Belegschaft erhalten bleibt.

Das Seminar „Trennungsmanagement“ bieten wir in unseren Seminarzentren Berlin Prenzlauer Berg, Berlin Charlottenburg, Potsdam, Hamburg, Frankfurt am Main, Düsseldorf, Stuttgart und München an.

Die Teilnahmegebühr pro Person beträgt 1.350,00 EUR (incl. 19% MwSt. 1.606,50 EUR). Weitergehende Informationen zu diesem Seminar finden Sie hier: https://ifm-business.de/firmen/seminare/personalmanagement/trennungsmanagement-782.html