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Konfliktmanagement für Führungskräfte – Eine zentrale und kostenreduzierende Führungsaufgabe

Erstellt am 09.04.2015 von ifmadmin in Kategorie(n): Business News

Wenn Menschen aufeinandertreffen besteht stets die Möglichkeit, dass ein Konflikt entsteht.

Der Begriff Konflikt umschreibt dabei eine schwierige Situation, die sich entwickelt, wenn unterschiedliche Interessen, Forderungen oder Meinungen aufeinander treffen. Dies kann zu Auseinandersetzungen führen, die aufreibend und belastend sind und sich negativ auf die Umwelt auswirken.

Im beruflichen Alltag bedeuten ungelöste Konflikte unter Kollegen aber vor allem auch zusätzliche Kosten, die den Unternehmenserfolg nachhaltig negativ beeinflussen.

Wie hoch das Einsparpotential an Konfliktkosten durch professionelles Konfliktmanagement sein kann, hat unter anderem die „Konfliktkostenstudie – Die Kosten von Reibungsverlusten in Industrieunternehmen“ der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG AG von 2009 genauer untersucht.

Die Studie ermittelte neun verschiedene Konfliktkostenkategorien. Etwa die Hälfte davon, wie beispielsweise die erhöhten Personalkosten durch stressbedingte Fehlzeiten, Krankenkosten, Kündigungen und anschließende Mitarbeitersuche, sind in Unternehmen gut zu ermitteln. Sie können bis zu 20 Prozent der gesamten Personalkosten ausmachen. Die weniger gut zu beziffernden Kosten sind die erhöhten Projektkosten aufgrund schlechter Zusammenarbeit und Umsatzausfall durch abgebrochene oder erfolglose Projekte. Unternehmen, die die Konfliktkosten bei der Projektarbeit benennen konnten, nannten im Rahmen der KPMG-Studie durchschnittliche Kosten von bis zu 50.000 Euro pro Jahr.

So fast KPMG das Ergebnis ihrer Konfliktstudie sehr deutlich mit folgenden Worten zusammen:

Wo immer die Kosten von Konflikten konkret beziffert werden können, liegen sie in hohen Kostenklassen. Besonders durch entgangene Aufträge, unbesetzte Stellen und Probleme bei der Projektarbeit entstehen signifikant hohe Kosten.

Ziel des Konfliktmanagement ist es diese Kosten zu vermeiden.

Eine wichtige Rolle spielen hierbei die Führungskräfte. Verfügen sie über die notwendigen Fähigkeiten und Methodenkenntnisse, können sie rechtzeitig Konflikte erkennen und sowohl zur Konfliktlösung als auch zur Konfliktvermeidung beitragen.

Das IFM-Seminar „Konfliktmanagement für Führungskräfte“ startet mit der Beschreibung der verschiedenen Konfliktdimensionen. Die Teilnehmer lernen die verschiedenen Konfliktursachen und -formen kennen und erfahren, anhand welcher typischen Anzeichen Konflikte frühzeitig erkannt werden können. Gemeinsam mit dem erfahrenen Dozenten erarbeiten sie die vier verschiedenen Persönlichkeitstypen und deren typeigene Bedürfnisse in Konflikten. Mit der dezidierten Beschreibung der neun verschiedenen Eskalationsstufen, die ein Konflikt typischerweise durchläuft, wird der Bogen zu dem zweiten Themenblock, Kommunikation und Konfliktlösungsstrategien, gespannt. Am Ende des zweitägigen Seminars sind die Teilnehmer in der Lage, mit Hilfe effizienter Kommunikationstechniken und Deeskalationstechniken den Konfliktlösungsprozess professionell einzuleiten und mittels Konfliktmoderation und Mediation bei Streitigkeiten lösungsorientiert zu vermitteln. Eine Fähigkeit, die im Besonderen bei der Zunahme von Projektarbeit und Arbeiten im Team von zunehmender Bedeutung ist.

Das Seminar „Konfliktmanagement für Führungskräfte“ bieten wir Ihnen in allen sechs IFM Seminarzentren (Berlin Prenzlauer Berg, Berlin Charlottenburg, Potsdam, Hamburg, Frankfurt am Main, Düsseldorf, Stuttgart und München), sowie auch bundesweit als individuelles Firmenseminar an. Gerne erstellen wir Ihnen hierzu ein unverbindliches Angebot. Sprechen Sie uns an.

Detaillierte Informationen zum Seminarinhalt sowie alle Kontaktdaten finden Sie hier: https://ifm-business.de/firmen/seminare/f%C3%BChrungskompetenzen/konfliktmanagement-fuer-fuehrungskraefte-331.html



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