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Wie ein Coaching Menschen neuen Wind gibt

Erstellt am 22.11.2018 von Patryk Czechowski in Kategorie(n): Business News

Junger Mensch im Anzug mit Flugzeugflügeln auf dem Rücken streckt die Arme in die Höhe

Ein Coaching kann vielen Menschen helfen, Veränderungen, Stresssituationen und Konflikte zu meistern. Wir alle kommen früher oder später in unserem Leben an einen Punkt, an dem es scheinbar nicht mehr weiter geht. Die Ursache kann vielfältig sein: familiäre Probleme, zu viel Stress, drohende Arbeitslosigkeit, zu hohe Erwartungen an uns selbst und anderer oder aber der Job macht keinen Spaß mehr. Viele Menschen tragen diese Lasten lange Zeit mit sich und schaffen es nicht, sie alleine zu überwinden. Das ist verständlich. Denn im beruflichen und privaten Alltag bleibt oft keine Zeit, um überhaupt nach Antworten und Lösungen zu suchen. Das Ergebnis: Ängste, Unsicherheiten und Orientierungslosigkeit. Im Ernstfall kann die Überforderung zu echten Lebens- und Sinnkrisen, Burnout und Depressionen führen. Irgendwann ist einfach die Luft raus. Ein Coaching gibt Menschen neue Perspektiven, neue Ideen und neuen Wind unter den Flügeln.

Warum viele Menschen heute ein Coaching machen

Wir leben in einer Zeit des extremen Tempos. Der permanente Wandel beeinträchtigt unser privates und berufliches Umfeld. Viele Menschen kommen mit den Veränderungen in ihrem Leben nicht hinterher. Wer ständigem Druck ausgesetzt ist, fühlt sich irgendwann überfordert und orientierungslos. Deshalb suchen viele Menschen nach Wegen, die Veränderungen zu verstehen und im Griff zu halten. Wir kämpfen heute weniger um die Befriedigung unserer Grundbedürfnisse, sondern um die Bewältigung von Sinnkrisen. Es geht darum, uns selbst zu verwirklichen. Genau dazu bekommt jeder in einem Coaching die Chance.

Das Gute ist: Ein Thema wie Coaching ist heute gesellschaftlich akzeptierter. Wie viele Männer haben vor 20 Jahren ein Coaching besucht? Hier geht es um die Auseinandersetzung mit den eigenen Gefühlen, Wahrnehmungen und inneren Konflikten. Ein Coaching zu besuchen, bringt für viele Menschen große Ängste mit. Doch in der Gesellschaft ist eine Offenheit und ein Konfliktbewusstsein für solche Themen entstanden. Wir sprechen mehr über Stress, Mobbing, Burnout und darüber, was uns glücklich macht. Deshalb entscheiden sich immer mehr Menschen für ein Coaching. In einem Coaching werden sie gehört und finden Orientierung.

Was ist Coaching?

Der Begriff „Coach“ bedeutete auf Englisch ursprünglich Kutsche. Als Metapher passt die Kutsche sehr gut zum Coaching. Wie eine Kutsche sorgt ein Coaching dafür, dass sich jemand – geschützt – von einem Ort zum anderen bewegt. Dabei bringt der Coach und Kutscher die nötigen Kenntnisse mit, den Coachee sicher ans Ziel zu bringen.

Coaching ist eine Methode, die Menschen bei Veränderungen, inneren Konflikten und Spannungen im Beruf unterstützt. Im letzten Fall wird oft vom Jobcoaching, Karrierecoaching oder Business Coaching gesprochen. Der Coach sucht im Einzelgespräch mit dem Coachee gemeinsam mit diesem nach Lösungen. Üblicherweise findet ein Einzelcoaching in mehreren Sitzungen statt. So können sich Coach und Coachee kennen lernen, gegenseitiges Vertrauen aufbauen und einen lösungsorientierten Dialog führen. Dabei hat der Coach durchweg eine beratende und anleitende Funktion. Das Ziel des Coachings: Klarheit, Struktur und eine Richtung geben.

Schon gewusst? Wer sich für ein Coaching interessiert, wird auf den Begriff „systemisches Coaching“ treffen. Der Zusatz systemisch unterstreicht, dass im Coaching der gesamte Kontext des Coachees lösungsorientiert betrachtet wird. Dazu gehört neben der Persönlichkeit des Individuums auch das familiäre und berufliche Umfeld.

Wie hilft ein Coaching?

Ein Coaching ist immer auf die Bedürfnisse des Einzelnen zugeschnitten. Der Coachee bestimmt das Ziel des Coachings, das erreicht werden soll. Das kann z. B. der Wunsch sein, eine Beziehung hinter sich zu bringen oder den Job zu wechseln. Dieser Konflikt wird in Zusammenarbeit mit dem Coach überwunden. Der Coach ist ausgebildet in Frage- und Gesprächstechniken und im Konfliktmanagement. Er verfügt über ein Repertoire an Methoden, das individuell für jeden Menschen zielführend eingesetzt wird. Er leitet und begleitet den Coachee. Auf diese Weise hilft ein Coaching:

  • das eigene Selbstwertgefühl zu verbessern,
  • die eigenen fachlichen, methodischen und sozialen Stärken und Schwächen zu erkennen,
  • die eigenen beruflichen Ziele zu definieren,
  • Handlungskompetenz, Entscheidungsstärke und Resilienz zu gewinnen,
  • die eigenen Defizite und Hürden für die berufliche Weiterentwicklung zu erkennen,
  • in professioneller Begleitung Strategien und Lösungen zur Beseitigung der persönlichen Hürden zu finden,
  • einen Neuanfang zu starten.

Das Coaching gibt jedem Menschen Raum und Zeit dafür, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Der Coach führt den Coachee zu Selbsterkenntnissen. Dieser lernt, besser mit eigenen Konflikten, Gefühlen und Wahrnehmungen umzugehen. Ein Coaching öffnet den Blick auf sich und andere, stärkt das eigene Selbstwertgefühl, entwickelt Lösungsstrategien in Konfliktsituationen und schafft Klarheit für neue Wege.

Was ein Coaching nicht ist

Ein Coaching ist…

  1. Keine Therapie: Das systemische Coaching greift auf psychologische Mittel zurück, ersetzt jedoch keine Therapie. Manchmal greifen die Probleme etwas tiefer. Es kann vorkommen, dass im Coaching der Bedarf einer Therapie ans Licht tritt. Aber an sich dient der Coach lediglich als Berater.
  2. Kein Training: Ein Trainer vermittelt in einem Seminar oder Workshop Fachwissen und entwickelt konkrete Fähigkeiten in einem Themengebiet. Hier stehen die Inhalte im Fokus. Dagegen geht es in einem Coaching nicht um die Vermittlung von Wissen, sondern um das Arbeiten an Problemen und Perspektiven. Im Zentrum steht der Mensch.
  3. Kein Antworten-Vorgeben: Ein Coach gibt einem Coachee keine Antworten vor. Das Ziel des Coachings ist es immer, Unterstützung zu geben, damit Coachees ihre eigenen Antworten finden. Diese Lösungen werden zwischen Coach und Coachee individuell erarbeitet. Es gibt kein Allheilmittel. Ein Coaching dient der individuellen Orientierung für die Zukunft.

Wer nimmt ein Coaching wahr? Beispiele

Es gibt eine Reihe von Ausrichtungsmöglichkeiten eines Coachings, je nach Bedarfslage des Coachees. Hier sind einige Beispiele:

  • Klassisches Coaching: In einem klassischen Coaching kann sich jeder mit einem persönlichen, inneren Konflikt oder einer eigenen Zielsetzung auseinandersetzen. Gründe für ein Coaching können ganz unterschiedlich sein: Die Trennung von einem Partner, die Überwindung von Lampenfieber, der Wunsch, sich gesünder zu ernähren etc. Ein Coach fungiert bei solchen Problemen als Dialogpartner, der in der lösungs- und zielorientierten Gesprächsführung ausgebildet ist.

  • Führungskräftecoaching: Führungskräfte können durch ein Coaching neue Potentiale und Handlungsmöglichkeiten entwickeln. Ein Management-Coach berät in schwierigen Situationen, um die eigene Rolle, die Position von Mitarbeitern und die Struktur im Unternehmen besser zu verstehen. Besonders die interne und externe Kommunikation im Unternehmen kann durch ein solches Coaching deutlich verbessert werden.

  • Jobcoaching: Ein Jobcoaching richtet sich an arbeitsuchende Personen, die Orientierung bei der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt benötigen. Dazu gehören z. B. die Optimierung der eigenen Bewerbungsunterlagen und das eigene Selbstwertgefühl zu verbessern. Wer sich lange in Arbeitslosigkeit befindet, kann im Rahmen eines Coachings einen neuen Blick auf sich selbst wagen.

  • Karrierecoaching: Unter Karrierecoaching verstehen wir Coachings für Berufstätige, die sich vor wichtigen beruflichen Entscheidungen, Karriereveränderungen und beruflichen Umorientierungen befinden. Auch hier unterstützt ein Coach mit hilfreichen Strategien, Vertrauen in sich selbst zu finden und Entscheidungen zu fällen.

  • Konfliktcoaching: Konflikte zehren oft mental und körperlich an Menschen. Ein Konfliktcoach gibt „unter vier Augen“ die richtigen Impulse zur Bewältigung einer konkreten Konfliktsituation. Er steht Personen als neutraler, dritter Gesprächspartner zur Verfügung, der die Lösung eines Konflikts begleitet.

  • Coaching für Existenzgründer: Ein Existenzgründercoaching dient dazu, typische Hürden beim Beginn einer selbstständigen Tätigkeit und in der Rolle als Chef zu überwinden. Der Coach begleitet den Coachee z. B. bei der Entwicklung der Idee, der Zielgruppe oder betriebswirtschaftlichen Fragen. Wie gehe ich mit Geschäftspartnern und Auftraggebern um? Welcher Führungsstil passt zu mir? Wie kann ich mein Zeit- und Selbstmanagement verbessern? Das Ziel: Die Handlungskompetenz des Gründers stärken.

Sie suchen frischen Wind unter den Flügeln? Wir fliegen mit.

Seit über 25 Jahren sind wir in der Weiterbildungsbranche tätig und helfen Menschen, durch Qualifizierungen und Coaching mit persönlichen und beruflichen Veränderungen Schritt zu halten. Unser Motto heißt nicht umsonst: Wissen bewegt. Wir bieten Coaching nicht nur an, sondern bilden zum systemischen Coach und zertifizierten Mediator aus. Angela Jahnkow aus der IFM-Geschäftsleitung ist selbst ausgebildeter Coach und Mediatorin und hat unser Coaching-Angebot maßgeblich mitentwickelt.

Coaching ist für uns eine schöne Möglichkeit, Menschen auf ihrer Reise in die Zukunft zu begleiten. Sie bringen die Reiselust mit und wir den Plan. Machen Sie mit:

  • Individuelles Coaching für Privatpersonen in Berlin und Potsdam: Sie befinden sich in einer Phase in Ihrem Leben, in der Sie Unterstützung bei der Entscheidungsfindung suchen? Sie befinden sich zwischen Arbeitsverhältnissen und brauchen einen Coach an ihrer Seite? Wir helfen Ihnen gerne dabei, ihre Zukunft zu gestalten. 

  • Coaching für Berufstätige bundesweit: Sie stehen vor einer neuen Aufgabe? Sie unzufrieden mit Ihrem Job? Oder Sie suchen Beratung, um einen Konflikt auf Arbeit zu bewältigen? Unsere Business Coaches nehmen sich im Einzelcoaching Zeit für Sie und entwickeln gemeinsam mit Ihnen Lösungen, die auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.


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